»Die Dr.-Karin-Witt-Stiftung unterstützt Frauen, insbesondere Mütter und deren Kinder in Düsseldorf.«

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Ziele der Stiftung

Befinden sich Frauen, speziell Mütter, in einer inneren oder äußeren Notlage und schaffen sie es nicht, sich ohne Fremdhilfe aus dieser Krisensituation zu befreien, sind sie möglicherweise auf unsere Unterstützung angewiesen.

Die Stiftung hilft

  • Frauen, die in eine psycho-sozialen Notlage geraten sind. Hier können verschiedene Lebensbereiche betroffen sein, insbesondere Ausbildung und Beruf, Wohnsituation, Partnerschaft oder finanzielle Probleme.
  • Frauen, deren Lebenssituation eine besondere Herausforderung darstellt, (Erkrankungen, Lernschwächen, Tod eines Familienmitgliedes, …)
  • Mütter während und nach einer Schwangerschaft, vor allem beim Übergang in die neue Rolle als Mutter und die veränderte Familiensituation,
  • Mütter, deren Kinder eine besondere Aufmerksamkeit und Zuwendung benötigen, z.B. Entwicklungsstörungen oder Behinderungen.

Wenn es den Müttern gut geht, hilft das den Kindern und stärkt unsere Gesellschaft.
Wir bitten um Ihre Unterstützung mit einer Spende oder Zustiftung.
Unsere staatlich anerkannte Gemeinnützigkeit sichert die steuerliche Absetzbarkeit Ihres Beitrages von Ihrer Einkommenssteuer.

Art der Hilfe

Die Stiftungsleistungen sind in der Regel finanzieller Natur, d.h. mit den Erträgen aus dem Stiftungskapital und den der Stiftung im Laufe eines Jahres zugehenden Spenden werden ausgewählte Unterstützungsleistungen für das Folgejahr finanziert, z.B.

  • direkte Zuwendungen an bedürftige Frauen und Kinder, wie in der Zielsetzung beschrieben, über einen im Vorfeld definierten Zeitraum hinweg,
  • gemeinschaftliche Projekte mit dem SKFM Düsseldorf e.V. und anderen Wohlfahrtsverbänden in Düsseldorf,
  • gemeinschaftliche Projekte mit anderen gemeinnützigen Stiftungen für ähnliche Zielgruppen.

Es ist das Anliegen der Stiftung, den betroffenen Frauen „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu geben.

In Einzelfällen tritt die Stiftung auch als Organisatorin besonderer sozialer oder kultureller Veranstaltungen auf, um die Stiftung und ihre Ziele bekannt zu machen und weitere finanzielle Zuwendungen zur Umsetzung der Stiftungsziele einzuwerben.

Realisierte Projekte

  • Hebammensprechstunde der Schwangerschaftsberatung esperanza des SKFM Düsseldorf e.V.:

    Die Hebammensprechstunde ist eine Ergänzung des Beratungsangebotes der Schwangerschaftsbera­tung esperanza des SKFM Düsseldorf e.V., dem die Dr. Karin-Witt-Stiftung laut Satzung besonders ver­pflichtet ist. Sie findet wöchentlich durch eine erfahrene Hebamme statt, die Frauen zu Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt berät. Das Angebot nutzen insbesondere Frauen, die keine ambulante Hebamme zur Vor- und Nachsorge gefunden haben. Die Themen-schwerpunkte sind Fragestellungen und/oder Probleme in der Schwangerschaft und Fragen zur Ernährung während der Schwangerschaft und Stillzeit. Nach der Geburt übernimmt die Hebamme die Aufgaben zur Nachsorge des Kindes und der Mutter. Die Hebamme ergänzt zudem die Thematisierung und Bearbeitung um Fragen zum Babyblues oder zu angehenden postnatalen Depressionen.

    Einmal im Monat bietet die Hebamme ein Geburtsvorbereitungs-gespräch an. Dort geht es in erster Linie um den natürlichen Verlauf der Geburt, die Entscheidung zur Geburtsklinik, zu Geburtsmethoden und der Schmerzbehandlung. Das Angebot wird nach Bedarf mit Unterstützung einer Dolmetscherin auch für Frauen in arabischer Sprache angeboten.

  • Baby Café im Familienzentrum Rath als niederschwelliges Angebot der ASG, das ohne Anmeldung gebührenfrei genutzt werden kann:
    Hier wird Schwangeren und Müttern mit Babys die Möglichkeit geboten, sich kompetent beraten zu lassen, Kontakte zu knüpfen Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Es ist ein niederschwelliges Angebot für Frauen aus einem sozial belasteten Stadtteil mit hohem Migrantenan­teil. Themen sind: Babys Ernährung, Stillen oder Fläschchen, Schlafen, der 1. Rhythmus aber auch die Umstellung der Familie auf die neue Situation mit Kind. Die Frauen bringen aber auch eigene Themen ein.

  • Einzelfallhilfe für eine alleinerziehende Studentin
    nachzulesen im Jahresbericht des SKFM Düsseldorf 2022

Einzelfallhilfe

Im Rahmen der Schwangerschaftsberatung wird Frau N., eine alleinerziehende Studentin betreut. Sie befindet sich in einer akuten finanziellen Notlage. Ihr Kind ist 1,5 Jahre alt, vom Kindesvater lebt sie bereits getrennt.

Frau N. steht kurz vor dem Abschluss ihres naturwissenschaftlichen Studiums und muss lediglich noch das letzte Semester absolvieren um ihre Abschlussarbeit zu schreiben. Während des bisherigen Studiums war es ihr möglich, nebenbei zu arbeiten, zudem erhielt sie anfangs Unterhaltszahlungen vom Kindsvater für ihr Kind. Seit mehreren Monaten  zahlt dieser unregelmäßig, d.h. in manchen Monaten gar nicht.

Aufgrund der gestiegenen Anforderungen im Studium ist eine Erwerbstätigkeit nun nicht mehr möglich. Ein Antrag auf Leistungen beim Jobcenter wurde abgelehnt, über den eingereichten Widerspruch wurde bisher nicht entschieden.

Die Lebenssituation von Frau N. spitzt sich dadurch immer mehr zu, es kam bereits zu einer Stromsperrung, da hohe Nachzahlungen gefordert wurden. Frau N. und ihr Kind sind dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Seit Beginn des Jahres 2025 erhalten sie Hilfeleistungen durch die Dr. Karin Witt-Stiftung in Höhe von mehreren hundert Euro monatlich. Diese Unterstützung trägt dazu bei, die laufenden Fixkosten wie Miete, Stadtwerke, Internet und die Rundfunkgebühren abzusichern.

Stifterin Dr. Karin Witt

Mit zwölf Jahren sah Karin Witt einen Film über Albert Schweitzer und war begeistert. Sie wollte auch Gutes tun. Als Erwachsene leitete sie Erste-Hilfe-Kurse im DRK und nahm Abschlussprüfungen für die Altenpflegeausbildung ab. 2008 gründete sie die Dr. Karin Witt Stiftung. Gutes zu tun sei ihre Devise. Sie unterstützt Mütter von gesunden oder behinderten Kindern, minderjährige Mütter, Frauen mit Schwangerschaftsdepressionen und Kinder mit Entwicklungsstörungen. Als pensionierte Nervenärztin wußte sie, woran es fehlt.

Dr. Karin Witt, Jahrgang 1940, fing nach dem Krieg klein an, studierte schließlich Medizin und wurde Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Zeitweilig führte sie eine eigene Praxis. Nach der Pensionierung verfasste sie noch Gutachten. Ein Leben lang lernte sie auf diese Weise die Not anderer Menschen kennen. Da die Ärztin keine Erben hatte, kam 2008 die Idee einer selbstständigen Stiftung.

Jedes Jahr wies sie nur zu gern die Gemeinnützigkeit ihrer Stiftung nach. Das ist wichtig, denn die Stiftungsgelder setzen sich aus den Zinsen des Sockelbetrags zusammen, der nicht angetastet werden darf. Da Dr. Karin Witt nicht nur gutherzig, sondern auch klug war, kaufte sie Aktien mit Dividenden. Bislang mit Erfolg. Es gab regelmäßig Ausschüttungen. So können die Projekte finanziert werden.

„Die Stiftung will nicht den sozialen Einrichtungen die Arbeit abnehmen“, sagt sie. Sie wolle lediglich „Lücken“ schließen und dort fördern, wo es sonst keine Möglichkeiten gibt. Immer geht es ihr um Frauen mit Kindern.

Chronik der Dr.-Karin-Witt-Stiftung

Frau Dr. Karin Witt  (1940-2020) habe ich während einer Famulatur im Rahmen meines Medizinstudiums kennen- und schätzen gelernt. Zu dieser Zeit – Ende der 80er Jahre – war sie als Fachärztin für Neurologie und Psychotherapie mit einer eigenen Praxis in Düsseldorf-Unterrath niedergelassen. Ihre Persönlichkeit hat mich von Anfang an beeindruckt: ihre bodenständige Art bei vielseitigen Interessen, überhaupt ihr ungewöhnlicher Lebensweg. Das Abitur erwarb sie nach Abschluss einer Banklehre auf dem zweiten Bildungsweg. Es folgte ein Medizin­studium und die Facharztausbildung. Damals  lebte sie mit ihrer Mutter in Unterrath am Sperlingsweg, dort habe ich sie auch nach Ende der vierwöchigen Famulatur häufig besucht. Neben ihrer Tätigkeit als Ärztin, Gutachterin und ihren umfangreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten, war Frau Dr. Witt  auch musisch sehr interessiert. Sie spielte Geige in verschiedenen Orchestern. Die Praxis hat sie Ende der 90er Jahre veräußert um ihre Mutter zu pflegen. Die Mutter verstarb im Jahr 2002.  Ich weiß nicht, wann die Idee zur Gründung ihrer  Stiftung entstanden ist; sicher war ihr die Unterstützung junger Mütter in schwierigen Lebenssituationen von jeher ein besonderes Anliegen. Jedenfalls bekam ich im Herbst 2008 einen Anruf von ihr mit der Frage, ob ich bereit sei bei ihrer Stiftung mit zu arbeiten.

Im November 2008 fand dann am Sperlingsweg die erste Sitzung der neu gegründeten Stiftung statt. Es wurde die Stiftungssatzung vorgestellt und die Mitglieder des Vorstandes und des Kuratoriums bestellt. Mit dabei waren damals Herr Rechtsanwalt Michael Fischer, der zusammen mit Frau Dr. Witt den Vorstand bildete. Im Kuratorium wirkten mit: Rechtsanwältin Ursula Söhngen, Vertreterin des SKFM (Sozialdienst kath. Frauen und Männer), der mittlerweile verstorbene Fernsehjournalist Werner Czaschke (bekannt aus der  WDR-Sendung  „Aktuelle Stunde“) und  ich, Dr. Martina Zuckmantel, Kinder- und Jugendärztin. Die Sitzungen waren stets familiär und gemütlich mit einem kleinen Imbiss bereichert. Bei der ersten Sitzung gab es hausgemachten Kartoffelsalat mit Würstchen!

Ziel der Stiftung war und ist es, alleinerziehende, bedürftige Mütter und ihre Kinder in innerer und äußerer Notlage zu unterstützen und zu beraten. Zur Verwirklichung der Stiftungsziele arbeitete die Stiftung von Anfang an eng mit dem SKFM – Sozialdienst katholischer Frauen und Männer – zusammen. Ich denke, dies entsprach folgerichtig ihrer gelebten religiösen katholischen Haltung, u.a. war sie aktiv als Mitglied im Pfarrgemeinderat „Heilige Familie“ in Stockum.

Es folgte eine Reihe von Sitzungen, bei denen es um Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit, Vorstellung von Projekten, Mittelbeschaffung und Personalia ging.

Eines der ersten sehr erfolgreichen Projekte war das HOT – Haushaltsorganisationstraining.  Die Stiftung finanzierte hier die Ausbildung von qualifizierten Fachkräften, deren Aufgabe es war,  Mütter, die dazu selbst aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage waren, bei der Organisation ihres Haushaltes zu betreuen. Ziel war es, die Familien in schwierigen Lebenssituationen zu stabilisieren. Leider musste das Projekt später eingestellt werden, da es schwer wurde, entsprechende Mitarbeiter für die Ausbildung zu gewinnen.

Immer wieder wurden auch Einzelfallhilfen bewilligt. Diese wurden über den SKFM, Familienberatungsstellen, Hilfenetze aus dem perinatalen Bereich esperanza oder die Caritas an die Stiftung herangetragen.

Eine wichtige Öffentlichkeitsarbeit wurde ein Flyer und ein Einladungsschreiben an mögliche Sponsoren. Dazu musste ein Logo gefunden, Fotos bereitgestellt und Texte formuliert werden. Bei der guten Vernetzung von Frau Dr. Witt mit dem SKFM und entsprechenden Werbeunternehmen konnten schließlich beide Werbeträger überzeugend fertiggestellt werden.

Ein großer Erfolg und für die Stiftung eine schöne Möglichkeit ihre Bekanntheit zu fördern, war ein Benefizkonzert des Jugendblasorchesters der Clara Schumann Musikschule Düsseldorf gemeinsam mit dem Symphonischen Blasorchester Essen unter der Leitung meines Mannes Diethelm Zuckmantel. Dieses Konzert fand am 3.12.2011 in der glänzend besuchten Petruskirche in Düsseldorf Unterrath statt. Einmal mehr zeigte sich hier die Liebe der Stifterin zur Musik und ihre  Verbundenheit mit der Clara Schumann Musikschule, die sie später auch in ihrem Testament großzügig bedachte.


Im Laufe der Jahre gab es einige personelle Änderungen. Im Juni 2013 schied Herr Czaschke  aus dem Kuratorium der Stiftung aus, unterstützte diese aber weiterhin bei der Öffentlich-keitsarbeit. Gleichzeitig wurde auch Herr Fischer aus dem Vorstand entpflichtet und in das Kuratorium berufen. Neu hinzugekommen und in den Vorstand gewählt wurde Herr Reinhold Schüßler. Leider schied dieser bereits im November 2013 wieder aus und auch Herr Fischer beendete zu diesem Zeitpunkt seine Mitarbeit.

So führten Frau Dr. Witt, Frau Söhngen und ich die Stiftung zunächst zu dritt fort, wobei Frau Dr. Witt die Aktivitäten und die Finanzen der Stiftung fest im Blick hatte. Sie veranlasste Berichte über die Stiftung u.a. in der Elternzeitschrift Libelle, der Rheinischen Post und dem Heimatblatt in Unterrath.  Sie sprach mit Vertretern der Ärzteschaft, Hebammen, Unternehmensberatern, besuchte Mutter-Kind Wohngruppen. Dabei war ihr das Thema der postpartalen Störungen sehr wichtig und es war ihr ein Anliegen hierzu vor allem die Ärzteschaft und entsprechendes Fachpersonal zu sensibilisieren. Eine weitere Kontaktstelle war das Café Witti in Garath, dort begleitete sie Überlegungen, bedürftige Familien mit benötigten Waren zu unterstützen und trieb die Organisation eines „Bildungsfrühstücks“ in Zusammenarbeit mit Herrn Schäfer von der Bäckerinnung erfolgreich voran.

Ein fester Termin ist auch jedes Jahr der Unterrather Weihnachtsmarkt, wo der Dr. Witt Freundeskreis einen Glühweinverkauf zu Gunsten der Stiftung veranstaltet.

Der Kontakt mit Frau Reckmann vom ASG-Bildungsforum kam im Mai 2015 zustande. Sie leitet das Familienzentrum in  Düsseldorf Rath. Dort finanziert die Stiftung seitdem die wichtige Tätigkeit der Hebammen im Babycafé, die junge Mütter bei vielen Fragen rund um das Baby beraten.

Um die Zukunft der Stiftung zu sichern, kümmerte sich Frau Dr. Witt auch intensiv um neue Mitglieder. So stieß im November 2017 Frau Anette Fischer zu unserem kleinen Kreis. Sie war vorher bei der Stiftung  Sterntaler tätig und wurde nun mit einem Teil der Buchführung vertraut gemacht. Dann konnte sie im Juli 2018 Frau Angelika Voller von der SKFM-Abteilung esperanza und Herrn Ingolf Rayermann (selbstständiger Bankkaufmann) für die Mitarbeit in der Stiftung begeistern.

Mittlerweile war Frau Dr. Witt in die Seniorenresidenz Rosenhof in Erkrath umgezogen. Im dortigen Restaurant fand bei Waffeln und heißen Kirschen das erste Kennlerntreffen mit den neuen Mitgliedern statt!

In der Folgezeit musste natürlich der Flyer überarbeitet werden, neue Fotos bereitgestellt, Projekte und Kooperationspartner aktualisiert werden. 2018 konnte die Stiftung auf eine beachtliche Zahl von Förderprojekten zurückblicken, dazu gehörte das Babylotsenprojekt der Diakonie, die Hebammensprechstunde des SKFM und das Babycafé des ASG.

Ein wichtiger Termin war dann das Jubiläumsfest zum 10jährigen Bestehen. Mit etwas Verspätung fand diese am 9. November 2019 in den Räumen des Rather Familienzentrums statt. Es war für uns alle und insbesondere für Frau Dr. Witt ein sehr schöner Tag! Nach einer Begrüßung durch die Stifterin, sprach Frau Sylvia Pantel als MdB und Schirmherrin einige Grussworte. Frau Dr. Witt kannte Frau Pantel durch deren Engagement im Stadtteil Rath.  Herrn Dr. Josef Lüke, Dipl. Psych. und Psychotherapeut, konnte sie als Referent für den Festvortrag gewinnen. Er sprach zum Thema:  „Alleinerziehende, keine leichte Aufgabe in unserer Gesellschaft“. Die musikalische Begleitung mit Werken von Telemann und Haydn übernahmen Mitglieder des Stockumer Kammerorchesters unter der Leitung von Bettina Eger. Natürlich war wie immer bei Frau Dr. Witt auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, mit Häppchen und Schampus!

Ein gravierender Einschnitt war für uns der Tod von Frau Dr. Witt am 22.11.2020 mitten in der Coronazeit. Nach einer bewegenden Trauerfeier in der Basilika St. Margareta , gehalten von Monsignore Boss, wurde sie am 2.12.2020 auf dem Gerresheimer Waldfriedhof beerdigt.

In der Folgezeit galt es sich um die Grabpflege, die Auflösung der Wohnung mit Sichtung des Nachlasses zu kümmern. Dies wurde im Wesentlichen von Frau Voller und Herrn Rayermann geleistet, die mittlerweile zum Vorstand der Stiftung berufen wurden. Das Testament der Stifterin wurde mittels Rechtsanwalt vollstreckt. Überlegungen, in den Räumen des SKFM ein Archiv einzurichten und dort Nachlass und Möbel von Frau Dr. Witt unterzubringen, erwiesen sich als nicht praktikabel.

Der Verkauf einer ihrer Geigen wurde dem Stiftungskonto gut geschrieben. Eine weitere Geige erhielt der Förderverein der Clara Schumann Musikschule. Wie bereits berichtet, hatte Frau Dr. Witt dem Förderverein einen Betrag von 50.000 Euro zugedacht. Es wurde entschieden, diese Zuwendung in 2 Teilbeträgen von 25.000 Euro zu überweisen.  Der erste wurde am 22. November 2023 durch Frau Voller und Frau Fischer an Herrn Bremen (Vorsitzender des Fördervereins) und die damalige Leitung der Clara Schumann Musikschule Frau Dr. Doris Bichler überreicht. Der nächste Teilbetrag wird 2028 zum 20jährigen Bestehen der Stiftung folgen.

Dr. Doris Bischler (l.), Leiterin Clara-Schumann-Musikschule und Michael Bremen, Vorsitzender des Fördervereins, erhielten eine Spende in Höhe von 25.000 Euro und eine Violine vom Vorstand der Stiftung, Anette Fischer (2.v.l.) und Angelika Voller © Landeshauptstadt Düsseldorf/Wilfried Meyer

Im November 2022 beendete Herr Rayermann seine Tätigkeit als Vorstand der Stiftung. Es konnte Herr Peter Leyer-Pritzkow, Diplom-Volkswirt, für die Mitarbeit im Kuratorium der Stiftung gewonnen werden. Zum Vorstand wurden Frau Angelika Voller und Frau Anette Fischer gewählt. Leider schied auch Herr Leyer-Pritzkow bereits im Mai 2023 wieder aus.

Satzungsgemäß verließ Frau Ursula Söhngen mit Vollendung des 75. Lebensjahres die Stiftung im April 2023. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für ihre jahrelange, engagierte Arbeit! Alle haben ihren Weggang sehr bedauert! Ihre Nachfolge im Kuratorium trat, als Vertreterin des SKFM, Frau Ursula Knoblich an.

Im August 2024 kam Frau Anna Hähnel dazu. Sie ist Juristin und wurde ins Kuratorium gewählt.

Die Organe der Stiftung sind also aktuell:

Vorstand: Frau Angelika Voller (Vorsitzende)  und Frau Anette Fischer

Kuratorium: Frau Anna Hähnel (Vorsitzende), Frau Ursula Knoblich und Frau Dr. Martina Zuckmantel

Wir führen die Stiftung im Sinne von Frau Dr. Witt weiter. Für Mitstreiter sind wir immer dankbar. Der nächste Meilenstein wird das 20jährige Bestehen der Stiftung im November 2028 sein.

Düsseldorf, im April 2026                              Martina Zuckmantel

Organe und Gemeinnützigkeit

Die Dr.-Karin-Witt-Stiftung wurde 2008 von Dr. Karin Witt gegründet, ist eine rechtlich selbstständige Stiftung und von der Bezirksregierung NRW als gemeinnützig anerkannt.

Die Stiftung hat einen Vorstand und ein Kuratorium, die mit der Umsetzung der Stiftungsziele beauftragt sind:

Vorstand

Angelika Voller

(Vorsitzende)

Anette Fischer

KuratOrium

Dr. Martina Zuckmantel
Anna Hähnel
Ursula Knoblich

Spenden & Stiften

Dr.-Karin-Witt-Stiftung
c/o SKFM Düsseldorf e.V.
Ulmenstrasse 67
40476 Düsseldorf

email: kontakt@drkarinwitt-stiftung.de

Die Stiftung freut sich über jede Spende oder Zustiftung interessierter Bürger, die die Stiftungsziele persönlich unterstützen möchten.
Wir freuen uns über eine Nachricht von Ihnen an kontakt@drkarinwitt-stiftung.de

Eine Spendenquittung stellen wir Ihnen gerne aus.

Das Spendenkonto befindet sich bei der Stadtsparkasse Düsseldorf,
IBAN DE69 3005 0110 1005 2149 19

Kontakt

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören

Dr.-Karin-Witt-Stiftung
c/o SKFM Düsseldorf e.V.
Ulmenstrasse 67
40476 Düsseldorf

email: kontakt@drkarinwitt-stiftung.de